RIP Walter Koenig: Mr. Chekov

Desasterkreis    RIPAbschied von Walter Koenig

Walter Koenig ist am 25. Oktober 2026 im Alter von 90 Jahren verstorben.

Wieder einer dieser Namen, bei denen ich sofort Bilder aus der alten Fernsehzeit im Kopf habe. Wer mit „Raumschiff Enterprise“ groß geworden ist, kennt natürlich Kirk, Spock, Scotty und Pille, aber eben auch Pavel Chekov, den jungen russischen Navigator auf der Brücke der Enterprise.

Seit 1967 gehörte Walter Koenig zur Besatzung und war später auch in sieben Star-Trek-Kinofilmen zu sehen, unter anderem in „Treffen der Generationen“, wo 1994 die alte Enterprise und die Welt von Captain Picard aufeinandertrafen.

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Selbst 2023 war er noch einmal im Star-Trek-Universum zu hören, als Stimme von Anton Chekov im Finale von „Star Trek: Picard“.

Von der ursprünglichen Hauptbesetzung leben inzwischen nur noch William Shatner und George Takei. Schon irgendwie bedrückend, wenn man bedenkt, wie viele Stunden diese Mannschaft über Jahrzehnte auf unseren Fernsehbildschirmen unterwegs war.

Und bei manchen Serien reichen ohnehin schon die ersten Töne, um sich an eine ganz andere Fernsehzeit zu erinnern.

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Natürlich sind 90 Jahre ein stolzes Alter, trotzdem verschwindet mit solchen Menschen immer auch ein Stück der eigenen Fernsehgeschichte.

Der ORF berichtet über seinen Tod und seine Laufbahn.

Ruhe in Frieden, Walter Koenig.

 

      

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Wissen auf Abruf, Denken optional?

Angebliche Commerzbank-Mail, die vor dem Ablauf einer ominösen „Aktivierungsgrafik“ warnt. Was immer das sein soll, Hauptsache, irgendwer klickt auf den Link.Wie dumm muss eine Betrugsmail eigentlich noch sein?

Ich weiß, ich rege mich da nicht zum ersten und auch nicht zum zweiten Mal drüber auf, aber einfach schweigend ignorieren kann ich es eben auch nicht.

Wobei, „aufregen“ ist nicht der richtige Begriff dafür. Die Mails regen mich nicht auf, haben sie nie.

WAS mich daran massiv nervt, ist die Tatsache, dass der Empfänger für strunzdumm gehalten wird und manchmal genau diese Einschätzung unglaublicherweise ins Schwarze trifft. Denn würde es nicht klappen, wäre der Mist mittlerweile wohl Vergangenheit.

Ja, ich weiß, auch das habe ich schon angeschnitten, aber ich suche immer noch nach einer Erklärung, WAS EINEN VERANLASSEN KANN, solchen Mails Folge zu leisten.

Man komme mir jetzt bitte nicht mit „aber ältere Menschen“!

Meine Uroma wurde 1901 geboren, ist 1989 verstorben und kannte keine digitale Welt, aber selbst sie hätte da nicht eine Sekunde den Inhalt durchgewunken. Ganz nebenbei ist das Internet mit seinen guten und schlechten Begleiterscheinungen mittlerweile Jahrzehnte alt, den Schrecken des unbekannten „Neuen“ hat es wohl längst verloren.

Angebliche Postbank-Mail mit dringender Überweisungsbestätigung, dubioser Absenderadresse und einer Rechtschreibung, bei der selbst die Leerzeichen offenbar überfordert sind.Zwei Banken und jede Menge Unsinn

Da bekomme ich beispielsweise eine angebliche Nachricht der Postbank, die mich mit „Wichtig – Wichtig“ zur Bestätigung einer Überweisung auffordert. Im Text sind die Buchstaben teilweise so merkwürdig auseinandergerissen, dass man schon Mühe hat, überhaupt vernünftige Wörter zu erkennen. Dazu eine Absenderadresse, die mit einer Bank ungefähr so viel zu tun hat wie mein Kühlschrank mit der Raumfahrt.

Ein paar Tage später meldet sich dann angeblich die Commerzbank, um mir mitzuteilen, dass meine „Aktivierungsgrafik“ abläuft. Meine WAS bitte? :shock:

Die entsprechenden Mails seht ihr auf den Bildern, ich denke, da muss ich nicht noch jedes Detail auseinandernehmen. Wobei ich mich schon frage, ob die Verfasser ihre eigenen Werke jemals gelesen haben, ehe sie diese auf die Menschheit loslassen.

Irgendjemand muss doch darauf hereinfallen!

Genau da liegt für mich das eigentliche Problem. Offenbar gibt es genügend Empfänger, die auf solche Nachrichten reagieren, denn weshalb sollte man diesen Unsinn sonst seit Jahren in immer neuen Varianten verschicken?

Natürlich kostet der massenhafte Versand heutzutage kaum etwas und vermutlich reichen schon wenige erfolgreiche Versuche, damit sich das Geschäft lohnt. Aber selbst diese wenigen Treffer muss man erst einmal erzielen, was wiederum bedeutet, dass tatsächlich jemand solche Texte liest und anschließend macht, was darin verlangt wird.

Ich versuche mir das manchmal im normalen Alltag vorzustellen. Wenn mir auf der Straße irgendein Fremder erzählt, mit meiner Bankkarte stimme etwas nicht, drücke ich sie ihm doch auch nicht gleich in die Hand, am besten noch mit der PIN dazu. Warum sollte ich bei einer E-Mail plötzlich jede Vorsicht vergessen, nur weil irgendwo ein bekanntes Logo klebt?

Es geht doch überhaupt nicht darum, ob jemand die technischen Hintergründe versteht, weiß, was Phishing bedeutet oder eine manipulierte Absenderadresse erkennen kann. Ein bisschen Misstrauen gegenüber völlig unbekannten Absendern dürfte wohl kaum eine Erfindung des digitalen Zeitalters sein.

Wissen auf Abruf, Denken offenbar optional

Was mich an der ganzen Sache zunehmend beschäftigt, geht allerdings weit über solche Betrugsversuche hinaus. Wir leben in einer Zeit, in der man praktisch jedes Wissen innerhalb weniger Sekunden abrufen kann. Was früher einen Gang in die Bibliothek, Nachfragen bei Fachleuten oder wenigstens ein bisschen eigene Recherche erforderte, lässt sich heute bequem vom Sofa aus erledigen.

Eigentlich müsste die Menschheit dadurch doch zumindest ein bisschen schlauer werden, oder? Stattdessen habe ich immer öfter den Eindruck, dass die Möglichkeiten, an Informationen zu gelangen, schneller wachsen als die Bereitschaft, sie tatsächlich zu nutzen. Man hat nahezu unbegrenzten Zugriff auf Erklärungen, Erfahrungen und Warnungen, aber das bedeutet offensichtlich noch lange nicht, dass man sich auch damit beschäftigt.

Dabei reden wir längst über künstliche Intelligenz, selbstfahrende Autos und Technologien, die vor wenigen Jahrzehnten noch reine Science-Fiction waren. Gleichzeitig scheint es aber weiterhin Menschen zu geben, die auf Nachrichten hereinfallen, deren Verfasser offenbar schon mit der Leertaste überfordert sind.

Irgendwie passt das für mich nicht zusammen.

Wird die Dummheit größer oder nur sichtbarer?

Manchmal frage ich mich ernsthaft, ob die Dummheit tatsächlich zunimmt oder ob sie heute einfach viel deutlicher zu erkennen ist. Früher blieb so mancher Unsinn vielleicht auf das persönliche Umfeld beschränkt, mittlerweile lässt er sich innerhalb von Sekunden über den halben Planeten verteilen.

Nur erklärt mir das immer noch nicht, warum man ausgerechnet in einer Zeit, in der praktisch jeder die Möglichkeit hat, Behauptungen zu hinterfragen und Informationen zu überprüfen, auf derart plumpe Maschen hereinfällt.

Fast jedes Wissen dieser Welt ist heute nur ein paar Klicks entfernt, aber offenbar klickt mancher lieber auf den falschen Link. Anders kann ich mir nicht erklären, warum dieser Scheißdreck nach all den Jahren noch immer funktioniert.

 

 

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Manche Dinge prüft man besser vorher

Wenn die Blätter fallen ...Ausgerechnet jetzt!

Das stille Örtchen hat seinen Namen ja nicht ganz ohne Grund. Tür zu, Ruhe, für einen Moment interessiert einen der Rest der Welt nicht besonders und eigentlich könnte alles so schön unkompliziert sein.

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Es gibt allerdings Dinge, die man besser kontrolliert, bevor man es sich dort gemütlich macht. Hinterher kann aus einer Kleinigkeit ziemlich schnell ein Problem werden, für das selbst die besten Improvisationskünste nicht unbedingt reichen :mrgreen:

Ein Notfall liegt eben manchmal auch im Auge des Betroffenen. ;-)

 

 

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So oder so: eine Stunde zurück!

2026 - Die Winterzeit mit Uhrumstellung.Uhr zurückstellen, aber richtig!

So, nun ist sie wieder da, die Umstellung minus eine Stunde, Winterzeit, unsere Normalzeit. In der Nacht zum Sonntag geht es von 3 auf 2 Uhr zurück, wie jedes Jahr am letzten Sonntag im Oktober.

Über die Artikel, die einem schon Wochen vorher erklären, dass die Zeitumstellung noch NICHT stattfindet, konnte ich ja nur den Kopf schütteln, danke für nix :roll:

Jetzt geht’s los!

Nun ist es aber tatsächlich so weit und bei der Aufforderung, die Uhr eine Stunde zurückzustellen, kam mir ein etwas anderes Bild in den Kopf. (Ja, ist nicht neu, aber mein Hirn will dann eben so etwas machen! :mrgreen: )

Immerhin, bei so einer schweren Standuhr kann das schließlich eine ganz schöne Plackerei werden, gell?

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So oder so, die Uhr steht jetzt wieder richtig. Bis März jedenfalls, denn von der Politik kommt da garantiert nichts Innovatives. So ist das halt, wenn man keinen Arsch in der Hose hat. Oh ja, damit meine ich natürlich das Strichmännchen! ;-)

 

 

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Freiheit für die Faultiere!

Ein gemütliches Faultier mit Sonnenbrille und Salatschüssel vor grünem Hintergrund – die passende Greenscreen-Animation gibt es kostenlos zum Download, auch für gewerbliche Videos.Manches muss man eben selber machen (lassen)

Ja, ihr wisst schon, das leidige Thema mit den Quellen und Nutzungsrechten. Man sucht irgendeinen Clip, findet vielleicht sogar etwas Passendes und weiß am Ende trotzdem nicht, ob man das überhaupt verwenden darf.

Oder es ist genau andersherum: Ich habe eine ziemlich konkrete Vorstellung im Kopf, finde aber einfach nichts, was dazu passt.

Nun könnte ich mich natürlich hinsetzen und das Ganze selber zeichnen und animieren. Nur würden meine Fähigkeiten dafür vermutlich nicht einmal reichen, um jemanden zum Lachen zu bringen. Jedenfalls nicht unbedingt aus dem richtigen Grund. :mrgreen:

Also muss man sich manchmal eben helfen lassen, beispielsweise von der KI.

Warum eigentlich nur für mich?

Das Faultier mit Sonnenbrille und Salatschüssel ist jedenfalls fertig. Und statt die Animation nach einmaliger Verwendung irgendwo auf der Festplatte verschwinden zu lassen, kann ich sie genauso gut anderen zur Verfügung stellen.

Vielleicht hat ja noch jemand eine Idee, was sich damit anstellen lässt. Schließlich wird so eine Animation nicht schlechter, nur weil mehrere Leute sie verwenden.

Kurz gesagt: Ihr könnt das Faultier kostenlos für eure eigenen Videos verwenden. Auch gewerblich!

Schneiden, bearbeiten, mit eigenen Aufnahmen kombinieren, für private Reels oder Firmenaccounts verwenden – alles kein Problem.

Nur die Vorlage selbst oder die enthaltene Tonspur weiterverkaufen ist nicht erlaubt.

Eine kurze Erwähnung, wo ihr die Vorlage herhabt, wäre nett. ;-)

Download und technische Daten

Faultier-O-Ton.mp4 bei Google Drive herunterladen

Das Video läuft rund 11,5 Sekunden, hat 640 × 480 Pixel im Format 4:3 und die Greenscreen-Farbe liegt ungefähr bei #03EB10.

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Wer sich näher dafür interessiert, warum ich überhaupt eigene Vorlagen erstelle und bei fremden Inhalten etwas genauer hinschaue, findet die Hintergründe in meinem Beitrag „Darf ich das eigentlich verwenden?“.

Ansonsten: Bedient euch, wenn ihr damit etwas anfangen könnt! :mrgreen:

 

 

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Vernetzung auf Befehl?

Kaum hat man einen Kontaktvorschlag zur Tür hinausgeschoben, kommt derselbe schon durchs Fenster, aus dem Klo, dem Wasserhahn und hinter dem Spiegel wieder hervor. Manche Algorithmen verstehen einfach kein Nein.Hast Du zu kennen, Schluss jetzt!

Bei XING, LinkedIn und anderen Plattformen gibt es offenbar Menschen, die ich unbedingt kennen muss. Also gefälligst zu kennen habe, ob ich nun will oder nicht.

Jedenfalls könnte man das meinen, wenn man sich anschaut, mit welcher Beharrlichkeit einem immer wieder dieselben Personen vorgeschlagen werden, völlig egal, wie oft man diese Vorschläge bereits abgelehnt hat.

Angefangen hat das irgendwann ganz harmlos mit der Frage „Diese Person könntest Du kennen, möchtest Du Dich vernetzen?“, wahlweise auch befreunden oder einfach folgen. Okay, man schaut sich das Profil an, überlegt kurz und stellt fest, dass man den Menschen schlicht und ergreifend nicht kennt.

Bestenfalls war die Person irgendwann mal auf derselben Schule, die man selbst besucht hat, damals im vorigen Jahrhundert (NE! Jahrtausend! :lol: ). Vielleicht hat sie auch beim gleichen Arbeitgeber gearbeitet, allerdings lange bevor man selbst dort angefangen hat.

Ich zum Beispiel kenne die ehemalige Nutzerin meines jetzigen Firmenwagens mittlerweile vom Aussehen ziemlich gut, schließlich wird sie mir regelmäßig vorgeschlagen. Sie war früher bei meinem heutigen Arbeitgeber beschäftigt, persönlich habe ich sie allerdings nie kennengelernt. Also, Stefanie, solltest Du das hier lesen, viele Grüße! :mrgreen:

Ein Nein ist offenbar nicht endgültig

Nun gut, man lehnt den Vorschlag ab, weil man diesen Menschen eben NICHT kennt. Eigentlich eine recht einfache Sache, die auch für einen Algorithmus nicht besonders schwer zu verstehen sein sollte, könnte man jedenfalls meinen.

Kurze Zeit später flattert eine Mail ins Postfach, sinngemäß mit der frohen Botschaft „Mensch X ist auch auf unserer Plattform, folge ihm doch!“ Ratet mal, wer Mensch X ist! Natürlich genau die Person, bei der man gerade erst abgewunken hat.

Zufall? Wohl kaum, denn das Ganze wiederholt sich, mal direkt auf der Plattform, mal per Mail und manchmal über Jahre hinweg. Irgendwann fragt man sich schon, wie oft man eigentlich ablehnen muss, bis diese Entscheidung auch als solche erkannt wird. Offenbar ist ein „Nein, danke“ für manche Algorithmen keine Antwort, sondern lediglich eine Aufforderung, es später noch einmal zu versuchen.

Künstliche Intelligenz trifft auf echte Begriffsstutzigkeit

Besonders lustig finde ich das in Zeiten künstlicher Intelligenz. Da bieten einem ausgerechnet solche Plattformen mittlerweile an, mit KI die eigenen Beiträge zu verbessern, Texte zu optimieren und überhaupt alles ein bisschen intelligenter zu gestalten.

Vielleicht sollten die Betreiber erst mal die Plausibilität ihrer eigenen Algorithmen überprüfen, bevor sie meinen, mit ihrer künstlichen Intelligenz meine Postings verbessern zu müssen.

Allerdings kann der Algorithmus ja auch nur so schlau sein, wie die Leute, die ihn programmieren … ;-)

 

 

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Nudeln nach Augenmaß | #strichmomente

Nudeln nach Augenmaß, ein bisschen mehr kann ja nicht schaden. Ein neuer Strichmoment aus der Küche. 😁Da geht doch noch was rein!

Nudeln und Augenmaß, das ist ja so eine Sache. Man schaut in die Packung, schaut in den Topf und denkt sich, ein bisschen mehr kann eigentlich nicht schaden. ;-)

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Ich vermute mal, das kommt dem einen oder anderen bekannt vor. :mrgreen:

 

 

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Fischer-Z: Das Warten hat sich gelohnt

John Watts zum Greifen nah, Kaffee inklusive. Um Letzteren habe ich ihn fast beneidet. ;-)40 Jahre im Ohr, endlich live vor Augen

Ich habe ja einen Tag vor dem Konzert schon erzählt, dass ich endlich Fischer-Z live sehen werde. Also, wer das gelesen hat, will vielleicht auch wissen, wie es denn nun war. ;-)

Am 19. Oktober 2026 ging es also ins Capitol Mannheim, Reihe 1, Platz 5. Die Karte hatte ich mir damals in der teuersten Kategorie gegönnt, was übrigens immer noch ungefähr die Hälfte eines Springsteen-Tickets gekostet hat. :roll:

Nun ja, am falschen Ende gespart hatte ich jedenfalls nicht, denn näher dran wäre wohl nur noch mit einem Platz auf der Bühne gegangen.

Den Anfang machte allerdings erst einmal Chloé Leigh, von John Watts persönlich angekündigt, mit einigen eigenen Songs. Später war sie auch bei Fischer-Z dabei, unter anderem am Keyboard. Die Band ließ also noch etwas auf sich warten, aber irgendwann ging es dann endlich richtig los.

Das Warten hatte sich gelohnt! Mein persönlicher Favorit „So Long“ war live richtig klasse, ebenso einige andere Stücke, die mich teilweise schon seit Anfang der 80er begleiten. Nicht alles kannte ich, bei einigen Songs hätte ich nicht einmal den Titel nennen können, aber ich war ja schließlich auch nicht dort, um eine Setlist abzuhaken.

Bei der Nähe zur Bühne gab es dafür einiges zu sehen. Der Bassist stand zeitweise vielleicht zwei Meter von mir entfernt, John Watts je nach Position etwas weiter. Nur der Schlagzeuger hatte aus meiner Perspektive meistens keinen Kopf, weil ziemlich zuverlässig eines seiner Becken davorhing. :mrgreen:

Ein Foto aus der anderen Richtung gibt es übrigens auch. Fischer-Z haben nach dem Konzert selbst eine Aufnahme vom Capitol auf Instagram veröffentlicht, mit Blick von der Bühne in den Zuschauerraum. Ich bin da tatsächlich irgendwo in der ersten Reihe zu entdecken.

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Das Foto zeigt übrigens ziemlich gut, wie voll der Saal war (ausverkauft) und wie die Leute am Ende mitgegangen sind. Ich habe den Abend natürlich aus einer etwas anderen Perspektive erlebt, schließlich saß ich auf der anderen Seite der Bühnenkante.

Ein paar Dinge bekommt man von dort aus allerdings mit, die auf solchen Bildern gar nicht auffallen. Zum Beispiel, wie gemütlich sich John Watts zwischendurch seinen Kaffee gönnt. ;-)

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Heute ist Fischer-Z dran

Meine Eintrittskarte für Fischer-Z im Capitol Mannheim auf meiner Telecaster. Die Gitarre bleibt zu Hause, ich gehe zu John Watts. ;-)Ich habe dann heute mal was vor

Vor über einem Jahr habe ich mir beim Lesen des Kalenders eine kleine Panne erlaubt und eine Karte für ein Konzert gekauft, das noch über ein ganzes Jahr entfernt war. Nun, vielleicht war das sogar ganz gut so, sonst wäre ich heute womöglich gar nicht dabei. ;-)

Jedenfalls ist heute der Tag gekommen, an dem ich mir Fischer-Z live ansehen werde, im Capitol Mannheim, zum 50-jährigen Jubiläum der Band. Noch dazu habe ich richtig Schwein, denn Mannheim ist von hier aus gerade mal rund 40 Minuten mit dem Auto entfernt. Da kann man wirklich nicht meckern! :mrgreen:

Ja, ich weiß, nicht jeder kennt Fischer-Z, wie ich inzwischen bemerkt habe (unglaublich :roll: ).

Aber ICH kenne die Band eben, und Titel wie „So Long“, „Marliese“, „Pick Up / Slip Up“ und noch einige andere gehören für mich einfach zur Musik meiner Jugend.

Was mir bei solchen Konzerten allerdings auch immer wieder durch den Kopf geht, ist die Tatsache, dass es längst nicht selbstverständlich ist, die Stimmen aus der eigenen Jugend Jahrzehnte später noch live auf einer Bühne erleben zu dürfen. Bei einigen meiner musikalischen Wegbegleiter ist das inzwischen leider nicht mehr möglich, die Menschen gibt es schlicht nicht mehr oder sie stehen nicht mehr auf der Bühne.

Umso mehr freue ich mich, dass ich heute noch die Gelegenheit habe, John Watts live zu erleben. Noch dazu in der ersten Reihe!

Wie es überhaupt zu diesem Konzertbesuch und meiner kleinen Kalenderpanne gekommen ist, steht übrigens in meinem damaligen Beitrag.

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John Watts, wir sehen uns später!

Sorry, wenn ich heute Abend etwas weniger online bin, ich habe da einen Termin. ;-)

 

 

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Eine Party-Katze zum Mitnehmen

Hier steht sie still, die fahrende Katze. Wollt ihr sie in euren Videos bewegen?My cat 2 go

So, ja, stellt euch vor, ich sitze im Job und habe mir in den Kopf gesetzt, in einem eigenen Video eine Katze am Steuer einzubauen. So etwas hatte ich irgendwo gesehen, fand es lustig und wollte die Szene gerne für eine eigene Produktion verwenden.

Nicht das fertige Reel teilen, sondern die Katze per Greenscreen oder Overlay als Bestandteil in ein anderes Video einbauen. Eigentlich keine besonders ausgefallene Idee, schließlich gibt es im Netz reichlich solcher Animationen.

Dummerweise meldet sich bei so etwas aber mein Pflichtbewusstsein (immerhin geht es um den Job und damit auch um Verantwortung und Rechtliches) und meint, ich solle doch gefälligst prüfen, ob ich das fremde Material überhaupt verwenden darf.

Tja, genau da wird es schwierig. Entweder lässt sich der ursprüngliche Urheber nicht eindeutig ermitteln oder es ist völlig unklar, unter welchen Bedingungen das Material verwendet werden darf.

Dort, wo ich jemanden erreichen konnte, habe ich deshalb angefragt, ob eine entsprechende Lizenz zu bekommen wäre. Nur blieben diese Anfragen teilweise über Tage, in manchen Fällen sogar über Wochen unbeantwortet. Nicht einmal die Frage, ob und zu welchen Bedingungen ich dafür bezahlen könnte, ließ sich klären.

Irgendwann reicht’s dann aber auch, schließlich wollte ich ein Video produzieren und nicht hauptberuflich verschollene Urheber suchen. :roll:

Ich will meine Katze!

Was macht man, wenn sich ein Werkzeug nicht vernünftig beschaffen lässt? Richtig, man baut es sich selbst. ;-)

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In diesem Fall eben mit Unterstützung von KI, ein paar Versuchen bei der Animation, eigens produzierter Musik und anschließendem Videoschnitt. Der grüne Hintergrund gehört übrigens absichtlich dazu, denn die Katze sollte sich möglichst einfach freistellen und in andere Videos einbauen lassen.

Ein bisschen Arbeit steckt da schon drin, auch wenn das Ergebnis eigentlich nur ein kleines, gut gelauntes Tierchen mit Sonnenbrille und Lenkrad ist. Inzwischen hat es jedenfalls seinen vorgesehenen Einsatz hinter sich.

Nicht für die Katz

Nun wäre es doch irgendwie schade, wenn die ganze Arbeit nach einer einzigen Verwendung für die Katz gewesen wäre. :mrgreen:

Deshalb stelle ich die Animation samt Musik hier kostenlos zur Verfügung, falls ihr für eure eigenen Videos ebenfalls eine solche Szene gebrauchen könnt.

Die Katze lässt sich über den grünen Hintergrund (#00C400 bzw. RGB 0, 196, 0) freistellen und beispielsweise als Overlay in eigene Aufnahmen integrieren. Bearbeiten, schneiden, kombinieren und natürlich auch kommerziell verwenden ist ausdrücklich erlaubt, einschließlich der Nutzung auf Unternehmensaccounts.

Einzige Einschränkung ist, dass das Material selbst, also das Video, die Musik oder einzelne Bestandteile, nicht als eigenständiges Produkt weiterverkauft werden darf, wobei ich davon ausgehe, dass das eh nicht passiert.

Falls ihr die Katze gebrauchen könnt, findet ihr das komplette Video samt Musik hier bei Google Drive zum Download. Eine Erwähnung, woher das Material stammt, wäre natürlich nett, ist aber ausdrücklich keine Bedingung.

Warum ich bei solchen Dingen so genau auf die Nutzungsrechte achte, habe ich übrigens im Beitrag „Darf ich das eigentlich verwenden?“ beschrieben.

Falls euch die Katze irgendwann in einer eigenen Produktion begleitet, zeigt mir ruhig, was ihr daraus gemacht habt. Mich würde jedenfalls interessieren, wo das Tierchen noch überall auftaucht.

Für Erfolg oder Misserfolg garantiere ich aber weder bei mir noch bei euch. ;-)

 

 

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